Grafings Trainer und die Fußball-Weisheiten
Wenn Fußballspielern ein Mikrofon unter die Nase gehalten wird, kommen dabei oft eher wenig einfallsreiche Floskeln heraus. Man dürfe den Sand nicht in den Kopf stecken (Loddar Matthäus), die Breite an der Spitze sei dichter geworden (Berti Vogts) und man müsse jetzt den Kopf und auch die Ärmle hochkrempeln (Poldi).
Grafings Trainer Jürgen Pfletschinger bedient sich auch gerade Floskeln, greift aber eher zur Kategorie Durchhalteparolen. "Wir müsse weiter konsequent trainieren." "Wir dürfen nur auf uns schauen." Wir müssen von Spiel zu Spiel denken." – „Das sind die Sätze, die in meiner Situation wohl jeder Trainer beim Fußball oder Basketball verwenden würde aber uns bleibt ja auch nichts anderes übrig“, ssagt der Coach. Doch auch im Abstiegskampf der 2. Volleyball Bundesliga passen die Weisheiten.
Am Samstag (20 Uhr) tritt Grafing zum Derby beim ASV Dachau an. Das Hinspiel gewannen die Bärenstädter mit 3:1 und befreiten sich in Folge ein wenig aus dem Tabellenkeller. Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge - bereits die zweite Niederlagenserie dieser Länge im Saisonverlauf - stehen die Grafinger aber wieder ganz unten. Auf Platz 13 liegend sind sie mittlerweile erster Abstiegskandidat der 2. Bundesliga Süd. Zur Unterstützung in Dachau hoffen die Grafinger auf mindestens 50 Zuschauer aus der Bärenstadt.
Neben den Dauerverletzten Jörg Fredersdorf (Libero) und Stanislav Lampart (Zuspiel) droht auch Außenangreifer Dejan Stankovic mit angebrochenem großen Zeh auszufallen. „Als Ersatz stünde Marcin Boruc bereit, das wäre also keine besondere Schwächung“, erklärt Trainer Pfletschinger.
Wie es für ihn persönlich nächste Spielzeit in Grafing weitergeht, wird auch vom Ausgang der aktuellen Spielzeit abhängen. „Ich werde aber sicher keine zwei Teams mehr trainieren“, sagt Jürgen Pfletschinger, der zwei Jahre lang die erste und zweite Mannschaft der Bärenstädter in Personalunion trainiert hat. „Es gab aber noch keine richtigen Gespräche zu diesem Thema, lediglich Sondierungsgespräche.“
von Johannes Markmann
Am Samstag (20 Uhr) tritt Grafing zum Derby beim ASV Dachau an. Das Hinspiel gewannen die Bärenstädter mit 3:1 und befreiten sich in Folge ein wenig aus dem Tabellenkeller. Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge - bereits die zweite Niederlagenserie dieser Länge im Saisonverlauf - stehen die Grafinger aber wieder ganz unten. Auf Platz 13 liegend sind sie mittlerweile erster Abstiegskandidat der 2. Bundesliga Süd. Zur Unterstützung in Dachau hoffen die Grafinger auf mindestens 50 Zuschauer aus der Bärenstadt.
Neben den Dauerverletzten Jörg Fredersdorf (Libero) und Stanislav Lampart (Zuspiel) droht auch Außenangreifer Dejan Stankovic mit angebrochenem großen Zeh auszufallen. „Als Ersatz stünde Marcin Boruc bereit, das wäre also keine besondere Schwächung“, erklärt Trainer Pfletschinger.
Wie es für ihn persönlich nächste Spielzeit in Grafing weitergeht, wird auch vom Ausgang der aktuellen Spielzeit abhängen. „Ich werde aber sicher keine zwei Teams mehr trainieren“, sagt Jürgen Pfletschinger, der zwei Jahre lang die erste und zweite Mannschaft der Bärenstädter in Personalunion trainiert hat. „Es gab aber noch keine richtigen Gespräche zu diesem Thema, lediglich Sondierungsgespräche.“
von Johannes Markmann





