Ethik-Code: Appell an Fairness von Spielern, Trainern sowie Offiziellen
Der Vorstand der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) und der Bundesschiedsrichterausschuss haben einen Ethik-Code für die Bundesligen verabschiedet. Spieler, Trainer und Offizielle verpflichten sich hierin zu einem partnerschaftlichen, fairen und korrekten Umgang mit den Schiedsrichtern.
Die DVL, Klubs und Schiedsrichter haben das gemeinsame Ziel, Zwischenfälle und diffamierende Schiedsrichterkritik einzudämmen. „Die übergroße Mehrzahl der Spiele läuft reibungslos ab“, betont Bundesliga-Einsatzleiter und DVL-Vorstandsmitglied Gerd Sycha. „Doch manchmal gibt es unsportliche Verhaltensweisen und Äußerungen gegenüber den Schiedsrichtern“, begründet DVL-Vorsitzender Michael Evers das Vorgehen. Während sich andere Sportligen zu scharfen Regelungen entschieden haben, appelliert Evers an die Einsicht und den Sportsgeist: „Von Spielern, Trainern und Offiziellen geht eine besondere Vorbildfunktion aus, die auf den gesamten Sport abstrahlt. Ihr eigenes faires Verhalten prägt maßgeblich Charakter und Atmosphäre eines Spiels.“
Gegen ein ruhiges und sachliches Gespräch mit dem Schiedsrichter hat auch in Zukunft niemand etwas. Aber Beschimpfungen und Beleidigungen haben beim Volleyball keinen Platz. Foto: Gerd Sycha
Schiedsrichterbeschimpfungen durch Spieler und Schuldzuweisungen von Trainern und Managern sollen im Volleyball keinen Platz haben. Vor diesem Hintergrund hält Bundesschiedsrichterwart Fred Kröger den Ethik-Code für einen „wichtigen Schritt, damit Aktive und Schiedsrichter mehr Verständnis für einander entwickeln.“
Der gemeinsam erarbeitete Ethik-Code umfasst insgesamt 14 Punkte. Neben dem allgemeinen Bekenntnis zum Fair Play benennt er konkrete Verbote und Gebote für den Umgang von Spielern, Trainern und Offiziellen untereinander. So sind zum Beispiel jegliche diffamierenden oder beleidigenden Äußerungen in der Öffentlichkeit über die Leistung von Schiedsrichtern in der Öffentlichkeit zu unterlassen. Weiterhin unterstützen Spieler, Trainer und Offizielle die Schiedsrichter bei ihrer Tätigkeit beispielsweise, indem sie diese gegenüber Kritik von Zuschauern in Schutz nehmen, die eigene Mannschaft zu fairem Verhalten auffordern, strittige Schiedsrichterentscheidungen erklären und jegliche Beeinflussung unterlassen.
Überlegungen, die Schiedsrichterkritik wie in der Basketball- und Handball-Bundesliga mit Geldstrafen zu sanktionieren, werden durch die DVL zunächst nicht weiter verfolgt. Dort dürfen sich Spieler und Offizielle innerhalb von 48 Stunden nach Spielschluss nicht über die Schiedsrichter äußern. Zuwiderhandlungen werden mit bis zu 5.000 Euro bestraft.
Den vollständigen Ethik-Code gibt es auf der DVL-Internetseite zum Download.
Gegen ein ruhiges und sachliches Gespräch mit dem Schiedsrichter hat auch in Zukunft niemand etwas. Aber Beschimpfungen und Beleidigungen haben beim Volleyball keinen Platz. Foto: Gerd Sycha
Schiedsrichterbeschimpfungen durch Spieler und Schuldzuweisungen von Trainern und Managern sollen im Volleyball keinen Platz haben. Vor diesem Hintergrund hält Bundesschiedsrichterwart Fred Kröger den Ethik-Code für einen „wichtigen Schritt, damit Aktive und Schiedsrichter mehr Verständnis für einander entwickeln.“
Der gemeinsam erarbeitete Ethik-Code umfasst insgesamt 14 Punkte. Neben dem allgemeinen Bekenntnis zum Fair Play benennt er konkrete Verbote und Gebote für den Umgang von Spielern, Trainern und Offiziellen untereinander. So sind zum Beispiel jegliche diffamierenden oder beleidigenden Äußerungen in der Öffentlichkeit über die Leistung von Schiedsrichtern in der Öffentlichkeit zu unterlassen. Weiterhin unterstützen Spieler, Trainer und Offizielle die Schiedsrichter bei ihrer Tätigkeit beispielsweise, indem sie diese gegenüber Kritik von Zuschauern in Schutz nehmen, die eigene Mannschaft zu fairem Verhalten auffordern, strittige Schiedsrichterentscheidungen erklären und jegliche Beeinflussung unterlassen.
Überlegungen, die Schiedsrichterkritik wie in der Basketball- und Handball-Bundesliga mit Geldstrafen zu sanktionieren, werden durch die DVL zunächst nicht weiter verfolgt. Dort dürfen sich Spieler und Offizielle innerhalb von 48 Stunden nach Spielschluss nicht über die Schiedsrichter äußern. Zuwiderhandlungen werden mit bis zu 5.000 Euro bestraft.
Den vollständigen Ethik-Code gibt es auf der DVL-Internetseite zum Download.
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Ethikcode für Spieler, Trainer und Offizielle |



